Freitag, 27.10.2017 | 20:00 Uhr | Meistersingerhalle

10-18

Murray Perahia | Klavier und Leitung
Tomo Keller | Konzertmeister

Academy of St Martin in the Fields

Beethoven, Coriolon-Ouvertüre c-Moll op. 62
Beethoven, Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

1. Meisterkonzert

 

Murray Perahia

Murray Perahia © Udo Titz

 

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„Die Seele eines Dichters, der Geist eines Denkers, die Hände eines Virtuosen“, so brachte ein Kritiker die Qualitäten des Pianisten Murray Perahia treffend auf den Punkt. Dessen Name ist seit Jahrzehnten Markenzeichen für eine Musikalität, die weit über die reine Perfektion an den Tasten herausgeht: Perahia begreift die Kunstwerke in ihrer Gesamtheit, mit allen Besonderheiten ihrer Textur und ihrer Entstehungsgeschichte. Mit Phantasie und Leidenschaft haucht der „Sänger unter den Pianisten“ seinem Repertoire neuen Atem ein, bringt sein Klavier zum Singen, Phrasierung und Melodie frei und natürlich strömend.

Perahias Sieg beim Leeds-Klavierwettbewerb 1972 war die Initialzündung für eine Weltkarriere, die viel Klang, aber nur wenig Lärm erzeugte: Weit entfernt vom Gebrüll eines „Tastenlöwen“ musiziert Perahia mit Herz und Verstand, setzt sein superbes Können nie zum Selbstzweck ein, sondern stets als ein Medium für die Kunst.

Diese Qualitäten erkannte man auch schnell bei der Academy of St Martin in the Fields – erste gemeinsame Projekte mit dem Senkrechtstarter verwirklichte man bereits 1974. Das Band zu dem Londoner Kammerorchester, weltweit gerühmt als Spezialisten für die Wiener Klassik, riss nie ab: Seit 2000 ist Murray Perahia 1. Gastdirigent der Academy, die er in unserem Konzert vom Klavier aus leiten wird.

Das reine Beethoven-Programm wird eröffnet von der Ouvertüre zum Schauspiel „Coriolan“, die bereits bei ihrer Uraufführung im März 1807 vor dem bedeutenden 4. Klavierkonzert erklang. In diesem sind bereits die ersten Töne epochemachend: Zum ersten Mal in der Musikgeschichte hatte bei einem Konzert das Klavier das erste Wort! Von Robert Schumann als „Beethovens vielleicht größtes Klavierkonzert“ gepriesen, ist es wie das frühe Schwesterwerk in B-Dur bei Murray Perahia im wahrsten Wortsinne in besten Händen.

EUR 104,- / 96, – / 85,- / 74,- / 62,- / 51,- / 40,- inkl. Gebühren

 

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