Dienstag, 06.03.2018 | 20:00 Uhr | Meistersingerhalle

10-18

Waseda Symphony Orchestra Tokyo
Eitetsu Hayashi und Ensemble Fu-un no Kai |Taiko-Trommel
Kiyotaka Teraoka | Dirigent

Nicolai, Ouvertüre „Die lustigen Weiber von Windsor“
R. Strauss, Sinfonia domestica op. 53
Tschaikowsky, Romeo et Juliette. Ouverture fantastique
Maki Ishii, Mono-Prism. Konzert für japanische Trommeln
und Orchester

Zugaben:
Rentaro Taki, „Der Mond über der Burgruine“
Yuzo Toyama, Rhapsody for Orchestra

7. Meisterkonzert

Dieses Konzert hat bereits stattgefunden.

 

Waseda

Waseda Symphony © Atushi Yokota

 

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Es war nichts Geringeres als eine Sensation, als 1978 ein japanisches Ensemble beim Internationalen Jugendorchester-Wettbewerb in Berlin die Goldmedaille einheimste. Denn gegen die Scharen heranreifender Profimusiker setzte sich mit dem Waseda Symphony Orchestra und seiner Aufführung von Strawinskys Le sacre du printemps ausgerechnet ein Orchester durch, dessen Mitglieder die Musik nur als Hobby pflegen. Angetreten mit dem festen Willen, Außergewöhnliches zu leisten, fegte die Studententruppe alle Konkurrenz vom Podium. Den legendären Herbert von Karajan begeisterte dies so nachhaltig, dass er sich fortan höchstpersönlich für den weiteren Austausch mit dem Nachwuchsorchester der Waseda University Tokyo einsetzte.

Als eine der ältesten und angesehensten Bildungseinrichtungen Japans, pflegt die Universität bereits seit 1913 diesen herausragenden Klangkörper, der heute zu den besten Jugendorchestern der Welt zählt – ein Sammelbecken für Hochbegabte aller Disziplinen, die sich mit besonderer Hingabe auf das von ihnen sehr geliebte romantische Repertoire stürzen.

Dirigentenpersönlichkeiten wie Seiji Ozawa, Giuseppe Sinopoli und Leonard Slatkin standen bereits am Pult des Orchesters, das mit seinen rund 300 Mitgliedern eine beeindruckende Masse von japanischen Jungkünstlern rotieren lässt.

Auf seinen Konzerttourneen in Europa präsentiert das Waseda Symphony Orchestra regelmäßig auch einen besonderen Gruß aus der Heimat: das stets mit Spannung erwartete „Mono-Prism“ von Maki Ishii, für das sich einige der Musiker in die alte Kunst des Taiko-Trommelspiels vertieft haben. Von sanftem Murmeln bis zu markerschütterndem Donner, der alle Schlagkraft fordert, garantiert der Klang der traditionellen Trommeln ein unvergessliches Konzerterlebnis.

EUR 104,- / 96, – / 85,- / 74,- / 62,- / 51,- / 40,- inkl. Gebühren

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