Donnerstag, 04.04.2019 | 20:00 Uhr | Meistersingerhalle

Alice Sara Ott | Klavier
Edward Gardner | Dirigent
Bergen Philharmonic Orchestra

 

Strauss, Don Juan. Tondichtung für großes Orchester op. 20
Grieg, Klavierkonzert a-Moll op. 16
Brahms, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

8. Meisterkonzert

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Beginn mit einem Paukenwirbel – das gilt für Griegs Klavierkonzert ebenso wie für die steile Karriere von Alice Sara Ott. 2010 sprang die damals 22-Jährige kurzfristig in London für den erkrankten Lang Lang ein. Und zwar – wie der britische Guardian schrieb – mit „jener Art von verblüffendem, bravourösem Auftritt, aus dem Legenden gemacht sind.“ Schon im Alter von 4 Jahren nicht mehr vom Klavier wegzukriegen, war Alice Sara Ott mit 12 Jahren Meisterschülerin am Mozarteum Salzburg, wurde mit 13 im japanischen Hamamatsu als „Most Promising Artist“ ausgezeichnet und stand mit 20 bereits als Exklusivkünstlerin bei Deutsche Grammophon unter Vertrag. Unverkrampft, unerschrocken und von unerschöpflicher Gestaltungskraft hat sich die deutsch-japanische Künstlerin als Fixstern am Konzerthimmel etabliert, von großer Anziehungskraft auch für ein junges Publikum.

Das Klavierkonzert von Edvard Grieg begleitet Alice Sara Ott auf dem Weg zur Weltspitze bereits seit Teenagertagen. Nach eigenen Worten eröffnete es ihr einen anderen Zugang zur Musik und ist, neben dem 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky, das Werk, mit dem sie die meisten Erlebnisse und Erinnerungen verbindet. Das einzige vollendete Instrumentalkonzert des Norwegers versetzte von Anfang an sein Publikum – von Königin Louise über Anton Rubinstein bis hin zu Franz Liszt – in Begeisterung. Mit einem Ausdrucksspektrum von donnernden Akkord-Kaskaden bis zu zartesten Kapriolen findet das Konzert in Energie und Feinsinn von Alice Sara Ott eine würdige Interpretin.

Mit dem Bergen Philharmonic Orchestra hat die junge Pianistin dabei einen traditionsträchtigen Klangkörper an ihrer Seite, der einst selbst von dem in Bergen geborenen Grieg geleitet wurde. Das Programm, das Chefdirigent Edward Gardner mit Werken von Griegs Zeitgenossen Brahms und Strauss komplettiert, ist so gleichzeitig Hommage und ein klingendes Stück Zeitgeschichte.

EUR 106,- / 98,- / 87,- / 76,- / 63,- / 52,- / 41,- inkl. Gebühren